> Mandolinengruppe



 

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Diese Art des Werbens um Nachwuchsmusikanten sieht man wohl nicht alle Tage und obwohl natürlich auch der Platz im Guinnessbuch der Rekorde einen gewissen Anreiz für dieses einmalige Spektakel bot, so ging es Evi Ritter von den Wanderfreunden Edelweiß in Kahl doch in erster Linie um das Wachhalten des Interesses am Mandolinenspiel. Nicht umsonst handelt es sich dabei um eine urspessarter Tradition, dienten die zünftigen Zupfklänge doch seit jeher als eine Art Schrittmacher für die Wanderer.

Deshalb gebot es das Patriotenherz auch, den Eintrag ins Guinnessbuch als "größtes Mandolinenorchester der Welt" nicht kampflos einer Gruppe von etwa 150 US-Amerikanern zu überlassen, die zeitgleich in Übersee mit jenem Titel liebäugelten.

Nein, Evi Ritter wollte noch höher hinaus und tatsächlich meldeten sich mehr als 400 Mandolinen-, Mandola-, Gitarren- und Kontrabassspieler aus der Region, aber auch darüber hinaus, für den Weltrekordversuch.

Es bedurfte nur zweier gemeinsamer Proben am 23. Juli und 17. September, um am 25. September 2005 um kurz vor halb fünf im Rahmen des Spessartbundesfestes in Bürgstadt dann tatsächlich einen neuen Rekord aufzustellen:

392 Teilnehmer, die bis zu 300 km Anreiseweg auf sich nahmen, um dabei sein zu können, schmetterten gemeinsam vier Stücke, darunter das Spessartbundeslied als krönenden Abschluss, und hielten somit Einzug ins Guinnessbuch der Rekord - als "größtes Mandolinenorchester der Welt".

 

 

siehe auch: Artikel im Main-Echo vom 27.09.2005

 


Verfasser: Philipp Väth

Fotos: Eberhard Väth



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Fotos: Eberhard Väth



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